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Weihnachten

Das germanische Heidentum sah um Mittwinter (21. Dezember) die wihen nahten (mhd.), die "heiligen (weihen) Nächte" herannahen, die zwölf Nächte, in denen beispielsweise Wodans wütendes Heer oder die Wilde Jagd brausten.
Es ist die Zeit nach der Wintersonnenwende, in der das Jahr seine dunkelste Jahreszeit erlebt, ab der die Tageslänge aber wieder zunimmt. Die Sonne wird gleichsam wiedergeboren, um im Frühling gleiche Länge wie die Dunkelheit zu erlangen und den Winter für das Jahr endgültig zu besiegen, ehe sie in schier endlosem Zyklus nach der Sommersonnenwende allmählich abstirbt, um von Neuem wiedergeboren zu werden.

Schokoladen-Weihnachtsmänner


Die übliche Ausprägung dieser Schokoladen-Hohlkörper geht auf neuzeitliche Werbung zurück.
Solche sterbenden und wieder auferstehenden Sonnengottheiten sind sehr verbreitet. In den Jahrhunderten zu Beginn der christlichen Zeitrechnung war im römischen Imperium der Kult des iranischen Sonnengottes Mithras sehr verbreitet. Dessen Mysterienkult ähnelte in vielen Zügen dem Christentum, Mithras war eine Erlösergottheit, zu dessen Kult Bestandteile wie Abendmahl, Taufe und anderes gehörten. Als Geburtstag des Mithras galt der 25. Dezember und im Jahre 354 wurde der Termin des Weihnachtsfestes auf den 25. Dezember gelegt.
Wann Jesus genau geboren ist, darüber streiten bis auf Weiteres die Geister. Sofern überhaupt von einenm historischen Jesus ausgegangen wird, sucht man seinen Geburtstag mittels des „Sterns von Bethlehem” zu ermitteln, indem man nach einem Himmelskörper sucht, dessen Bahn sich mit den biblischen Angaben deckt. Zum Leid der Einen, zur Freude der Anderen liefern aber auch die exakten astronomischen Berechnungen mangels sicherer Grundlage verschiedene Ergebnisse.

Das Weihnachtsfest wurde nun zur Freude über die Geburt des Erlösers Jesus Christus durch die Jungfrau Maria am Vorabend (Heiligabend) gefeiert.

So und nun etwas über den Weihnachtsbaum!